GERM306

Unabhängigkeit

RachelKuipers | 20 April, 2008 11:28

Für einige Wochen habe ich für einen anderen Kurs Forschung über deutsche Kultur während der Weimar Zeit gemacht. Als ich diese Geschichte von Handke gelesen habe, habe ich Fortbestände in die gesellschaftliche Mentalität gefunden. Zum Beispiel, während der Weimar Zeit haben viele Leute den Wunsch gehabt, nützlich und erforderlich zu fühlen. Auf diesem Grund haben viele Paramilitäte Gruppe beigetreten (wie die Freikorps oder Einwohnerwehren).

In Wunschloses Unglück haben wir ein Beispiel der gleiche Sehnsucht von nach dem Krieg, verkörpert in die Person der Mutter. Als sie allein in der „real“ Welt gegangen ist, hat sie zum erstenmal einen Sinn der Brauchbarkeit und Wert gefühlt. „Immer hatte sie auf etwas stolz sein wollen; weil nun alles, was man tat, irgendwie wichtig war, wurde sie wirklich stolz, nicht auf etwas Bestimmtes, sondern allgemein stolz, als Haltung, und als Ausdruck eines endlich erreichten Lebensgefühls.“ (S. 23). Sie brauchte diesen Sinn der Unabhängigkeit, einen Sinn ihres „Selbst-Werts“ außerhalb des Hauses.


Noch mehr über die Spiegelgeschichte

SarahWiseman | 05 April, 2008 12:11

Enthält diese Geschichte irgendeine Sozialkritik?

Diese Geschichte versucht, etwas über diese Art von Liebesbeziehungen und der Rolle der Frau in ihnen zu sagen. Ich finde nicht, dass sie unbedingt für oder gegen Abtreibung ist, obwohl die Abtreibung in einem eher negativen Licht dargestellt wird, weil die Erzählerin sie bereut und daran stirbt. Trotzdem denke ich, dass die Kritik hier an den Umständen ist, die sie zu der Abtreibung „gezwungen“ haben, anstatt der Abtreibung selbst. Die Geschichte ist also gegen die weibliche Passivität, die die Erzählerin verkörpert und die sie in diese Situation führt, und gegen die Gesellschaft, die eine alleinerziehende, nicht verheiratete Mutter nie akzeptieren würde.


Aichinger

RachelKuipers | 04 April, 2008 20:22

Welche Gefühlsempfindungen drücken sich in dieser Retrospektive aus?

Die Erzählerin hat natürlich die Sehnsucht nach der Vergangenheit und sicher gibt es einige Dinge, die sie verändern würde, wenn sie zurückgehen könnte. Zum Beispiel wünscht sie, dass ihr Kind wieder lebend wäre, und deshalb hat gesagt: „Mach mir mein Kind wieder lebendig.“ Ich glaube auch, dass sie diese Beziehung mit dem jungen Mann bereut, weil sobald als sie schwanger war und die Abtreibung mit der Alte arrangiert hat, hat er sie verlassen.

Hat die Erzählerin Angst vor dem Sterben?

Nein, dass glaube ich nicht. Wenn die Erzählerin Angst vor dem Sterben hätte, könnte sie ihre Geschichte vom Grab nicht so ruhig and absichtlich erzählen. Vielleicht sie hat einige Bedauern, sondern jetzt ist ihre Hoffnung in den Tod. Sie sieht den Tod als ein neuer Anfang, als ihr zweites Geburt.


Mehr über die Spiegelgeschicte

RachelKuipers | 04 April, 2008 14:00

Ihr Kommentar ist ganz einsichtig Katina. Ich stimme dir zu besonders, dass der Spiegel ein Zeitspiegel des Lebens ist. Der Spiegel ist eigentlich der Zeit ihrer Schwangerschaft, und ihr Tod und Geburt sind die Extrema, die über diesen Spiegel spiegelverkehrt werden. Wie man sich selbst in dem Spiegel sieht, ein sogenannten Spiegelbild—in dem sein rechte Hand als sein linke schient, so sind die Extrema (der Tod und das Geburt) Spiegelbilder von einander.

Jetzt finde ich, dass Aichinger sehr geschickt als eine Autorin ist. Dass habe ich nicht sofort gedacht, weil alles so schwer nur zu verstehen war, aber jetzt bin ich ganz verblüfft, dass sie so viele verschiedene Ideen in so kurze einer Geschichte weben konnte. Es gibt nicht nur diesen komplizierten Zeitspiegel, sondern auch die Symbolik in der Natur (z.B. den grünen Himmel) und auch den ständigen jungen Mann.

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spiegelgeschichte

KatinaMitchell | 02 April, 2008 14:11

Diese "Spiegel" Idee ist ganz häufig in der Literatur, diese Idee, dass man nicht immer älter wird, sondern immer jünger. Der Spiegel ist ein Zeitspiegel des Lebens, und Tod ist der Gipfelpunkt, oder der Spiegel selbst. Aber ich kann die Geschichte auch wie ein normaler Spiegel verstehen, worin man sieht nicht alles, was es gibt, sondern flüchtiger Blicke des Lebens.

Ich bin nicht sicher, ob ich die Geschichte richtig verstanden hätte. Sogar auf Englisch hätte ich sie nicht ganz verstanden, weil die Schwierigkeiten nicht nur im Schreibstil sind, sondern auch in Begriffen.

Diese Geschichte wurde sehr schön geschrieben, aber wenn die Geschichte eigentlich ein Spiegel des Lebens sein sollte, finde ich die Erzählung ganz kurz. Natürlich wäre es unmöglich, ein ganzes Leben aufzuschreiben oder nachzudenken, aber ich wollte mehr Information über das echte Leben.

Aber wenn ich die Geschichte wie ein echter Spiegel verstehe, dann passt Aichingers Erzählung ganz gut. Wenn es viel mehr Information allerdings im Text gäbe, dann wäre die Geschichte keine "Spiegelgeschichte," worin man über das Leben wiederspiegelt: über die denkwürdige Augenblicke und die ganze Gestalt.


re: Spencers Tonio Kröger

KatinaMitchell | 02 April, 2008 14:03

Ja, ich fragte mich auch dieselbe Frage. Ich glaube, aber, dass entweder Thomas Mann/ Tonio Kröger bisexuell war, oder dass die Gesellschaft so viel Druck auf Menschen ausübte, dass man homosexuell nicht angenehm sein konnte.

Thomas Mann war mit einer Frau verheiratet, aber dass bedeutet nicht unbedingt, dass er eine Frau wollte, oder? Vielleicht musste er sein ganzes Leben "im Schrank" bleiben. Oder vielleicht mochte er die beide, Frauen und Männer.


Spiegelgeschichte

LauraCKrone | 01 April, 2008 10:35

Ich finde diese Art von Chronologie sehr interressant, wie der Erzähler rückwärts die Geschichte berichtet. Obwohl kennt der Leser das Resultat vom Leben der Hauptfigur am Anfang der Geschichte, ist die Geschichte noch faszinierend. Manchmal sind die Gründe für ein Ereignis mehr interessant als das Ereignis sich selbst. Ich stimme mit Heidi, dass die Hauptfigur eine Frau ist. Ich habe nicht an der Idee gedacht, die die Frau in Entbindung stirb, aber sie würde das Zitat erklären: “Bevor er weiss, dass du das Kind erwartest…” Auch ist die Frau sehr mit Kinder und Mutterschaft beschäftigt.


Spiegelgeschichte

HeidiMartini-Stoica | 01 April, 2008 00:38

Diese Geschichte war ein bißchen schwer zu verstehen und ziemlich abstrakt. Aber hier sind ein Paar Ideen über die Geschichte. Der Erzähler (oder die Erzählerin) ist allwissend, in dem sie die innige Details der Hauptfigur weiß. Die Erzählerin observiert die Ereignisse der Geschichte von außen und beschreibt die Umgebung. Die Geschichte wechselt von Gegenwart zu Vergangenheit und macht Fortschritt rückwärts. Das Leben der Tote vorbeisaust bis man zurück am Anfang ist. Diese Erzählweise -diese Art von Chronologie- zeigt wie die Autorin die Zeit manipuliert. Zeit ist nicht konkret- sie strömt rück- und vorwärts. Zuerst sieht man die Tote und wie die lebendige Leute der Tod verstanden- das ruhige und ewige Ende. Aber die Geschichte fortschreitet nicht vorwärts, sondern rückwärts. Die Hauptfigur wird jünger sein und der Leser bekommt einen Blick ihres früheren Lebens. In diesem Sinn ist der Tod nicht das Ende, sondern der Anfang. Diese Geschichte spricht von Wiedergeburt. Diese Geschichte ist von der weiblichen Aussicht erzählt. Die Erzählerin empfehlt, dass die Hauptfigur von dem jungen Mann unabhängig sein soll. Die Geschichte erzählt der Lauf des typischen Leben von einer jungen Frau- die Schule, die Liebe, das Heiraten, und die Kinder. Endlich gibt diese Wiedergeburt die Frau eine Stimme/Sprache. Die Darstellung der Mutterschaft ist nicht ganz positiv. Ich denke, dass die Hauptfigur in dieser Geschichte in Entbindung stirbt. Die Hauptfigur hat keine Kinder und sucht immer ihr nicht existierendes oder gestorbenes Kind. Es scheint, dass Mutterschaft viel Schmerz und Sorge bringt. Diese Geschichte scheint wie ein Rückblick des Lebens der Frau. Vielleicht darum heißt die Geschichte "Spiegelgeschichte".

Schiff und Spiegel

RachelKuipers | 31 March, 2008 23:51

Die gewählte Erzählweise ist ganz einzigartig und interessant, und auf diesem Grund ist diese Geschicte eigentlich nicht so leicht zu lesen. Ich stimme Spencer zu, dass diese Geschicte einer Rückblick durch die Augen der Sterbende ist, obwohl wir bis zum Ende der Geshichte nicht wissen, ob der sterbende Sprecher ein Mann oder eine Frau ist, weil er/sie immer „du“ sagt. Als ich die Spiegelgeschichte las, dachte ich nichts über das Geschlect. Wahrhaftig finde ich, dass das Geschlecht wichtig nur in der Verbindung mit dem Mutterschaft wird, als sie über Kinder (oder im Gegenteil über ihrer Mangel an Kinder) spricht.

Ich finde diese Schiff Metapher ganz tiefsinnig und poetisch. Das Schiff ist oftmals als eine Darstellung des Lebens benutzt (wie in The Rime of the Ancient Mariner von Coleridge). Als das Schiff den Hafen verlässt, ist es besonders symbolisch des Endes des Lebens—eigentlich was hier in diese Geschicte „gespiegelt“ wird.

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Spiegelgeschichte

SpencerMiller | 31 March, 2008 20:43

Meiner Ansicht nacht, handelt diese Geschichte von dem letzten Augenblick eines Lebens, in dem alle voherigen Vorfälle vor Auge sich wiederspielen. Dies entspricht auch die Erzählweise der Geschichte. Sie fängt gleich vor dem Tod an und kurz darauf liegt die Tode wieder im Totenbett und so geht es weiter. Die Sterbende ist ganz sicher eine Frau, denn ganz am Ende wird gesagt, "sie ist tot!" Ich denke, sie hat keine Kinder gehabt, außer wenn der "junge Mann", der immer wieder vorkommt, der Sohn ist. Für den großen Teil ihres Lebens lebt ihre Mutter nicht. Gleich vor die Hauptcharakter stirbt aber ruft sie nach ihrer Mutter, die schon längst gestorben ist.

Die Zwei Söhne

CharlesHorres | 27 March, 2008 19:50

Findet noch jemand, dass das Ende von der Geschichte etwas mehr Anlauf brauchte? (More)

Tonio Kroeger

SpencerMiller | 11 March, 2008 20:05

Tonio Kroeger--Es ist im Allgemeinen ein interessantes Portraet seines Lebens. Ich habe das Gefuehl, das die Ereignisse der Fruehen Geschichte eine nicht so grosse Rolle spielen. Tonio war ansheinend in Hans Hansen verliebt als Kind. Spaeter in der Geschichte wendet er sich sexuell an die Frauen. Was soll denn dieser Wechsel?

Re: Impressionismus (Laura)

KatinaMitchell | 10 March, 2008 10:36



Ganz im Gegenteil hatte der Impressionismus echte Wirklichkeit manchmal auch gezeichnet. Impressionismus sollte ein kleines Moment unsterblich machen. Viele die Szene dieses Stils waren eigentlich nicht schön, weil sie eine echt traurige Wirklichkeit in der Licht der Kunst brachten. Das Subjekt sollte ganz einfach und alltägliches sein. Impressionismus ist sehr individuell.


Degas ist ein Beispiel davon—er malte Tänzern, aber normalerweise aus den ungeschminktesten Blickpunkten.


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Klimt und sein Sozialleben

KatinaMitchell | 29 February, 2008 11:54

Klimt hatte auch ein interessantes Leben, voll von Affären mit Frauen. In seinem Studio, es gab angeblich viele nackte Frauen, die her und da gewandert haben. Angeblich wollten sie Klimt immer helfen. Als Klimt fragte ab, dass sie ganz still halten während eine Unterhaltung oder alltägliche Geste, halten sie sich still. Klimt hatte dann ein kleines Zeichnen oder was gemacht. Er hatte viele diesen Modelle verführt.

Klimt hat versucht, die berühmte Alma Mahler auch zu verführen, und hatte kein Erfolg. Aber er hatte schon Erfolg mit der Adele Bloch-Bauer. Sie war die einzige Frau von der „Hochgesellschaft“, die Klimt mehr als ein Mal gemalt hat. Klimt war von den Affären mit Frauen für die Kunst sehr begeistert.


schiele

KatinaMitchell | 29 February, 2008 11:41

Ich bin überrascht, das Jugendstil so radikal zu seiner Zeit war. Warum ist das Stil so ganz unannehmbar? Ich weiß, dass das Stil gegen dem Konservatismus sein sollte, aber mir scheint es nicht so ganz radikal.

Ich habe mehr vom Leben Egon Schieles gelesen, und ich habe ausgefunden, dass er als Kind keine Interesse für wissenschaftliche Fächer gehabt hat. Er wollte nur Kunst machen. Als er an der Akademie der Bildenden Kuenst studiert hat, fühlte er sich frustriert mit dem Konservatismus des Kursen. Er hat mit einer siebzehn-jährigen „Wally“ gewohnt für eine Weile, und sie war für ihn Modelle. Danach hat Schiele sich mit vielen anderen jugendlichen Mädchen beschäftigt, die auch Modelle für ihn waren. Die Stadt triebe Schiele und Wally raus, weil sie von diesem Lebensstil nicht abnahmen. Er war in der Nähe von Wien als er verhaftet wurde, weil er ein Mädchen jünger als die Volljährigkeit verführt hat.

Künstler haben immer so interessante Leben.

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Impressionismus v. Symbolismus

CharlesHorres | 26 February, 2008 12:08

Wie soll man die zwei Bewegungen verstehen? (More)

Impressionismus

LauraCKrone | 26 February, 2008 11:48

Ich finde die Bilder des Impressionismus sehr schön. Ich mag die helle Farbe und die Verwendung von Licht. Die Szene sind sehr friedlich, und sie haben keinen Konflikt oder keine Bedrängnis. Die Maler, besonders Monet, haben sehr verschiendene Ausblicke von dem Welt gehabt. Sie zeigen einen neuen Weg auf, in dem man alltägliche Dinge anschauen kann.

Auf der anderen Seite ist Impressionismus nicht eine gute Reflexion von der Wirklichkeit. Die Bilder scheint irreal, als ob die ganze unangenehme Dinge von dem Bild genommen wurden, und die Bilder etwas benötigen. Man seht die Szene durch die rosarote Brille. Impressionistische Bilder provozieren keinen Wunsch nach Abänderung, und sie decken keine unsichtbare Wahrheiten auf.

Diese Bilder werfen die Frage auf: Was ist der Zweck von Kunst? Soll sie eine Reflexion von dem Alltagsleben sein, oder ist Kunst nur für ästhetische Absichten?


Impressionismus: oberflächliche Kunst?

RachelKuipers | 25 February, 2008 13:13

Für mich schient die Kunst des impressionistischen Stil am meistens oberflächlich zu sein. Ja, die Gemälde von Renoir, Monet, und andere impressionistische Maler sind sehr schöne und sicherlich kunstvoll gebaute Meisterstücke, aber ich finde ihnen ein bisschen leidenschaftslos und kalt. Die Thematik ist oft eine schöne Szene des Landschafts. Die Bilder werden an die Sinne sich wenden, aber werden sie nicht etwas tiefer mitteilen?

Vielleicht es gibt eine Stelle für sowohl gefühlsvolle, seelishce bedingte als auch oberflächlicher Kunstformen in der Welt. Es gibt verschiedene Zeiten. Jeder Mann hat verschiedene Laune, in der er divers Kunstformen anschauen will. Auf diesem Grund können so viele Ausdrucksweisen von der Kunst existieren und genießen werden.


Meinung über Impressionismus, Symbolismus, und Jugendstil

SarahWiseman | 24 February, 2008 18:43

Beim Impressionismus gefällt mir am meisten die Idee dahinter, dass ein Bild den Moment einfangen soll. Die Endprodukte, die daraus hervorkommen, mag ich leider meistens weniger. Besonders die Landschaften finde ich oft zu schön und deshalb auch etwas langweilig. Renoir sagt mir wohl noch am meisten zu, aber im großen und ganzen ist der Impressionismus nicht gerade meine liebste Kunstbewegung.

Beim Symbolismus dagegen weiß ich nicht, ob ich die Idee dahinter gut finde. Ich denke, das ein Bild vom Betrachter ohne große Erklärungen verstanden werden sollte. Akzeptable wäre z.B. dass man den historischen Kontext wissen muss oder dass ein paar bekannte Symbole benutzt werden. Aber eine ganze „Sprache der Symbole“ zu benutzen so dass man nur durch das Ansehen des Bildes nicht unbedingt verstehen kann, worum es sich überhaupt wirklich handelt, geht für mich etwas zu weit. Zum ansehen jedoch finde ich den Symbolismus besser als den Impressionismus.

Der Jugendstil interresiert mich weniger, da er sehr mit der Architektur zusammenhängt und ich mich nie sehr dafür begeistern könnte. Einer meiner liebsten Maler ist Gustav Klimt, der ja zu der Bewegung dazugehörte, aber sonst ist der Jugendstil für mich eher uninteressant.

Impressionismus

HeidiMartini-Stoica | 24 February, 2008 13:19

Die Bilder des Impressionismus gefallen mir ganz gut. Impressionismus ist eine meiner Lieblingskunstbewegungen. Die Bilder sind sehr schön und farbenfreudig. Mit der Vermischung der Farben scheint die Bilder wie real, aber in der selben Zeit sind sie ein bißchen lebhafter—die Welt ist farbenfreudiger und klarer in diesen Bilder. Die Gemälde des Impressionismus sind auch nur eine Momentaufnahme. Der Maler nimmt eines kurzen Augenblicks in einem Bild auf. Ich finde solche Gemälde ganz fazinierend, weil ein Moment in Ewigkeit durch Kunst aufnehmend ist. Die Bilder konzentrieren sich auf Bewegung und Licht und nehmen die Subjektivität der menschlichen Erfahrung auf. Obwohl Impressionismus nur ein kurzzeitig Eindruck von Realität ist und auch sehr subjectiv ist, finde ich die Kunst sehr schön und auch interessant. Die Bilder sind ein fazinierender Blick von der Empfindung des Malers.

Herbsttag von Rilke

RachelKuipers | 21 February, 2008 23:14

Herbsttag von Rilke

Der Dichter fügt sich in das Unvermeidliche. Er gibt zu (“es ist Zeit”) für den Sommer am Ende zu sein. Aber er hat noch die Sehnsucht nach dem Sommer, nach der Vergangenheit. Er möchte “noch zwei südlichere Tage”.

Ich finde den Stil von Rilke ganz anders als denen, die wir im letzen Wochen gelesen haben. Der Stil ist sicherlich nicht Naturalismus, aber ist es Realismus? Dieser Gedichte Herbsttag scheint als ob, es von dem gleichen Zeitraum als Effi Briest kommen könnte. Die Sprache klingt fast romantisch. Die Thema ist auch romantisch, in der etwas dabei ist, dass wir nicht mehr haben könnten (in dieser Gedichte, der Sommer) Es gibt ziemlich nichts, dass wir machen könnten, um die Situation zu verändern: “Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. / Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben…”


Hauptman Schreibstil

SpencerMiller | 20 February, 2008 19:18

Die Sonne, welche soeben unter dem Rande mächtiger Wolken herabhing, um in das scharzgrüne Wipfelmeer zu versinken, goß Stöme von Purpur über den Forst.

Hauptman verwendet symbolische Wörter wie „meer“, um den Forst zu beschreiben. Dass heißt, es ist kein richtiges Meer sondern es so aus in dem Sonnenlicht und in so große Menge. „Goß Ströme von Purpur über den Frost“ ist gleichsam nicht konkret gemeint, sondern seine Interpretation der Natur. Die Sonnenuntergang symbosiert ein schlimmes Schicksal. Thiel wird verrückt und sein Sohn stirbt. Hauptman beschreibt die Natur als mächtig. Die erwähnten Farben sind alle dunkel, sowie das Ende dieser Geschichte. Es kommen trotzdem welche Wörter vor, wie z.B. „glühten“ und „entzündeten“, die sind nicht so „dunkel“. Diese stellen womöglich ein wachsender Wahnsinn dar, der in Thiel lebt. Am Ende des absatzes werden die Kieferstämme mit Eisen verglichen und dass bringt den Schwerpunkt zurück auf Thiel und die Bahn. Diese Bilder laßen den Leser ein bißchen vorausblicken.


Hilflose Figuren

KatinaMitchell | 17 February, 2008 23:09

Warum sind alle diese Figuren so unterdrückt und ausdrucklos? Mir scheint es, dass die Figuren, die wir bis jetzt beobachtet haben, am meistens hilflos und verzweifelt sind. Elisabeth und Reinhard sind so passiv und unklar, dass sie ihr mögliches Glück sabotieren. Effi Briest ist auch passiv genug, dass sie das Traumleben ihrer Mutter lebt, anstatt des ihres eigenen Traumleben; zuletzt muss sie sich von ihrem Mann trennen. Thiel haltet allem seinen Groll innig, sodass er zuletzt verrückt wird, und Morde tun.

Ist dieses Phänomen einfach Zeittreue? War das Leben eigentlich so, mit so unterdrückten Gefühlen? Ich ahne, dass das Leben eigentlich nicht so ganz dramatisch und verzweifelt war, und dass die Leute dieser Zeit lediglich über etwas Bedrohlicheres lesen wollten.


Was hätte Thiel anders tun sollen?

SarahWiseman | 17 February, 2008 12:11

Ich habe mir ein paar Gedanken darüber gemacht, wie Thiel anders mit der Situation hätte umgehen können.
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Thiel ist ein Narr

SpencerMiller | 16 February, 2008 15:06

Ich denke wir sind uns alle einig, das dies ein sehr verstörender Text ist, aber das liegt nur an Thiel meiner Meinung nach. Sein sohn wird allmählich schwächer und kranker, aber was macht er dagegen? Gar nichts! Es steht im Text, daß Thiel keine Augen für die Probleme des Sohnes hat. Ich verstehe das eben nicht. Später bemerkt er Fingerspuren auf Tobias Körper. Zu dieser Zeitpunkt hätte Thiel alles mit Lene beenden und seinen Sohn in Sicherheit bringen sollen. Das wäre ein guter Vater.


 
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